Taubenfreundliches Bundesland Baden-Württemberg

Unser Ziel

Tauben haben keinen einfachen Stand in der Gesellschaft. Obwohl sie einerseits bei Hochzeiten als „Symbol der Liebe“ missbraucht werden, gelten sie andererseits als unerwünschte Stadtbewohner. Seit 5000 v. Chr. waren sie ,,Nutztier“, bis man herausfand, dass das Huhn noch schneller Fleisch anlegen und noch mehr Eier legen kann. Heute braucht man sie daher meist nicht mehr und die Städte wollen sie loswerden.
Deshalb haben wir eine Kampagne ins Leben gerufen, die Baden-Württembergs (Klein-) Städte dabei unterstützt, taubenfreundliche Maßnahmen zu ergreifen und so ein friedliches Mit- oder Nebeneinander von Menschen und Stadttauben zu ermöglichen. 

Stadttauben verdienen eine faire Chance. Schluss mit Vorurteilen! Wir möchten mit unbegründetem Hass aufräumen und den Tauben die Möglichkeit geben, ein besseres Leben zu führen. Diese Vögel sind äußerst liebenswert und intelligent, symbolisieren Liebe und Frieden und beweisen außerdem Treue.

So helfen wir den Stadttauben

Das Kernelement unserer Arbeit für die Stadttauben ist es, die Städte zu animieren, Taubenschläge zu errichten. Am einfachsten ist dies, wenn lokale Tierschützer*innen sich bei uns melden und wir so gemeinsam Aufklärungsarbeit und ggf. auch Druck auf die Stadt ausüben können. Hierfür bedienen wir uns der sozialen Medien, schreiben Leserbriefe oder informieren die Presse. Auch wenn wir in der Presse oder von der lokalen Bevölkerung von unsachgemäßen Vorgehen gegen die Stadttauben erfahren, schreiten wir ein.

Die Bedeutung von Taubenschlägen

Die Stadttauben sind wie Straßenhunde und -katzen verwahrloste Haustiere, die von ausgesetzten und entflogenen Zucht-, Brief- und Rassetauben abstammen.

Ab 5000 v. Chr. domestiziert der Mensch das am Meer ansässige Wildtier Columba livia, die Felsentaube: Fleisch, Eier, Federn, Kot als überlebenswichtiger Dünger. In 7000 Jahren verschleppt er „seine Haustaube“ immer weiter landeinwärts, in andere Länder und Kontinente. Die Felsentaube wurde zum  Nutztier – mit allen Faktoren, die Domestikation mit sich bringt: Veränderung im Aussehen, Verhalten, Gehirn, anderer Organe. Statt an Land gespülte Meeresschnecken braucht der Organismus von Columba livia forma domestica nun Hartkörnerfutter, um stabil zu bleiben. Domestiziertheit ist nonreversibel. Der dürre Straßenhund im Ausland wird nie mehr der eigenständige Wolf. Das benötigte Maß an Getreide bewirkt, dass im Mittelalter ausnahmslos Klöster und privilegierte Leute Tauben halten dürfen. Erst im Flug der Jahrhunderte kommt der Gemeine Bürger und Bauer ebenfalls in den Genuss der Haustaube. Zeitzeugen sind die Einflugbretter an historischen Fachwerkhausgiebeln.
 
Das Wirtschaftswunder bricht an, die Wohlstandsgesellschaft setzt auf das Huhn. Columba livia forma domestica wird „arbeitslos in Freiheit entlassen“. Statt in kunstvoll gestalteten Taubenhäusern oder unterm behaglichen Dachgebälk hausen die „Obdachlosen der Städte“ als „Asyl Suchende“ im Elend. Bedroht von Netzen und Spießen. Bedroht vom Tod durch Verhungern. Statt liebevoll gereichter Getreidegabe, Reste von Brot, Pommes, Döner, aufgeweicht im Straßenmüll.
Zwei Bruten pro Jahr reichten in der ‚freien‘ Natur aus, um die Art zu erhalten. Da der Mensch aber an Fleisch und Eiern der Tauben interessiert war und ist, züchtete er die schlauen Vögel zu bis zu sieben Bruten im Jahr. Tauben wurden so über Jahrhunderte vom Menschen zu leistungsfähigen Brutmaschinen gezüchtet, sodass sie selbst in den kalten Wintermonaten Fortpflanzung betreiben (müssen). Dieses unnatürliche Verhalten hat der Mensch erschaffen. Durch den ihnen angezüchteten Brutzwang legen sie auch ohne ausreichend Nahrung 6-8 Bruten à zwei Eier im Jahr – bei Nahrungsknappheit unter Umständen sogar noch mehr in Form von Notbruten. Läuft die angezüchtete Vermehrung unkontrolliert ab, nehmen auch Krankheiten und Parasitenbefall schnell überhand. Entsprechende Verunreinigungen von Plätzen, Dächern und Fassaden sind ebenfalls die Folge. Da wir als Menschen dieses unnatürliche Verhalten erzeugt haben und damit auch für das Leid verantwortlich sind, müssen wir tierschutzgerechte Lösungen finden.
Laut NABU leben in Deutschland 190.000 bis 310.000 Brutpaare.
 
Dass die Felsentauben eine Fähigkeit besitzen wie kein anderes Tier – auch der Mensch nicht – nämlich wieder nach Hause zu finden – fast egal, wo man sie fliegen lässt, wird vielen Tauben zum Verhängnis. Der Mensch nutzt die Liebe der Tauben für ’seinen‘ Sport.
Taube und Tauber dürfen zwei/drei Tage eng beisammen sein, dann wird der Tauber entnommen und in einer Transport-Box Hunderte Kilometer weit weggebracht. Kaum kann er wieder raus, will er nur noch zurück zu seiner Liebsten, zu der er mittels einer Art Duft-Karte in seinem Schnabel auch mit Glück zurückfindet. Nicht alle schaffen das. Laut dem Bundesverband gehen Schätzungen davon aus, dass 50 Prozent, in Einzelfällen bis zu 90 Prozent, die Rückkehr nicht schaffen.“
Viele, viele bleiben also auf der Stecke, landen irgendwo – die Taube wartet vergeblich auf die Rückkehr ihres ‚Liebsten‘, der wenn er Glück hat, Anschluss bei den Stadttauben findet. Auch Hochzeitstauben gesellen sich hin und wieder dazu. 
Statt diese sensiblen, intelligenten Vögel zu bekämpfen , zu vergiften , abzuschießen, mit Raubvögeln bis zur Erschöpfung zu jagen, kann man eine Lösung suchen, wie Mensch und Taube zusammen leben können. In Augsburg wird seit 2017 das erste Stadttauben-Konzept, das einen gesunden, stadtverträglichen Tauben-Bestand zum Ziel hat, von Tierschutzverein Augsburg und Umgebung e.V. betreut 

Taubenschläge, die in den Innenstädten in ausreichender Anzahl errichtet werden müssen, sind die einzig nachhaltige Lösung. Den Tauben stehen darin artgerechtes Futter und Wasser sowie geeignete Brutplätze zur Verfügung. Durch den Austausch der Taubeneier mit Gipseiern erfolgt eine tierschutzgerechte und nachhaltige Kontrolle der Population.

Die bevorzugte Nahrung von Tauben besteht hauptsächlich aus Körnern und Samen, die in den Städten kaum vorhanden sind. Somit haben die Tauben keine Möglichkeit, in Städten an artgerechtes Futter zu gelangen. Sie sind darauf angewiesen, sämtliche Essensreste (Abfälle) der Menschen zu fressen. Dies führt auch zu einer vermehrten Kotabsetzung. Würden die Tiere artgerecht gefüttert werden, könnte auch hier eine Verbesserung erreicht werden. 80 % der Zeit bleiben Stadttauben im Taubenschlag, samt den Ausscheidungen

Der Taubenschlag sollte möglichst dahin, wo viele Tauben leben. Der Innenraum sollte großzügig sein, ebeson wie  die Eingewöhnungsvoliere. Das Futter muss immer ausreichend vorhanden sein. Viel Ruhe ist wichtig, auf keinen Fall Hektik. Stadttauben sind standorttreu. Hat man sie erstmal erfolgreich angesiedelt, bleiben sie. Wo noch-obdachlose Tiere sind, sollten Futterplätze beibehalten werden. Denn durch diese  lassen sich die Staddtauben auch steuern, bis es eine ausreichende Anzahl Taubenschläge in der Stadt gibt.

Die Stadttauben brauchen Ihre Hilfe

Die Arbeit für die Stadttauben kann sehr langwierig sein und erfordert häufig detaillierte Recherche zu den Gegebenheiten vor Ort, um spezifische Lösungsansätze zu finden und falsche Behauptungen auszuräumen. Diese Arbeit können wir nur dank engagierter Menschen leisten, die uns einerseits Vorort unterstützen, aber auch finanziell. Bitte unterstützen auch Sie die Stadttauben in Baden-Württemberg mit einer Spende.

Stadttauben sind oft Opfer bewusster Gewalt

In der Stadt werden Tauben von dicken Reifen durch Gullis gedrückt, von Jugendlichen mit Kippen gefüttert, getreten, verscheucht und ihnen wid über den Kopf gefahren. Kinder jagen, treten sie, spielen Fußball mit halbflüggen Taubenkindern, die unversorgt in Ecken kauern.

Sollten Sie vorsätzliche Gewaltakte gegen Stadttauben beobachten, rufen Sie unbedingt die Polizei und greifen Sie falls möglich ein oder dokumentieren Sie den Vorgang.

TierSchG §1 / 17

„Zweck dieses Gesetzes ist es, aus der Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen. Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen.“

„Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer ein Wirbeltier ohne vernünftigen Grund tötet oder einem Wirbeltier a) aus Rohheit erhebliche Schmerzen oder Leiden oder länger anhaltende oder sich wiederholende erhebliche Schmerzen oder Leiden zufügt."

Stadttauben helfen:

Hier ein paar Tipps, wie Sie den Stadttauben Zuneigung zeigen und Vorurteile abbauen können. 

Dass von Tauben keine größeren gesundheitlichen Gefahren ausgehen als von anderen Vögeln oder Haustieren, ist wissenschaftlich schon lange belegt. Nach Informationen des Robert-Koch-Instituts wurden bei Stadttauben zwar humanpathogene Keime und Krankheitserreger nachgewiesen, die Ansteckungsgefahr für den Menschen schätzt das Institut jedoch insgesamt als sehr gering ein. Zudem wurde in mehreren Rechtsprechungen begründet, dass freilebende Stadttauben keine Gesundheitsschädlinge sind und von ihnen keine besonderen Gefährdungen für die menschliche Gesundheit ausgehen. Wenn Tauben dies wären, wären es Singvögel auch. Die meisten Krankheitserreger bei Tauben sind Wirt-spezifisch und somit geht von ihnen keine Gefährdung für Menschen aus.
 
Das Wirtschaftswunder bricht an, die Wohlstandsgesellschaft setzt auf das Huhn. Columba livia forma domestica wird „arbeitslos in Freiheit entlassen“. Statt in kunstvoll gestalteten Taubenhäusern oder unterm behaglichen Dachgebälk hausen die „Obdachlosen der Städte“ als „Asyl Suchende“ im Elend. Bedroht von Netzen und Spießen. Bedroht vom Tod durch Verhungern. Statt liebevoll gereichter Getreidegabe, Reste von Brot, Pommes, Döner, aufgeweicht im Straßenmüll.
Das natürliche Futter für Stadttauben sind Körner und Samen wie Sonnenblumenkerne,spezielle Taubenfuttermischungen, aber auch Weizen, Mais und Erbsen. Je nach Witterung benötigt eine Stadttaube zwischen 35 g und 50 g Futter pro Tag. Ungeeignetes Futter sind z. B. Speisereste, Pommes frites, Kekse, Katzentrockenfutter, Brot und Haferflocken. Die meisten Stadttauben hungern. Hervorstechende Brustbeine und degenerierte Muskeln verdeckt das Federkleid. Der Körper muss bei Nahrungsentzug die notwendige Energie zum Erhalt wichtiger Körperfunktionen aus seinen Energiespeichern gewinnen. Zur Deckung des Energiebedarfs wird auf die Energievorräte in Form von Kohlenhydraten, Proteinen und Fetten zurückgegriffen. Durch den Proteinverlust kommt es zu Beeinträchtigungen der Immunabwehr und zu Infektionen, sowie zum Abbau der Herzmuskelmasse und nach und nach zum Erliegen überlebensnotwendiger Stoffwechselvorgänge. Über diese Zeit werden vermehrt Stresshormone ausgeschüttet und sobald die Kompensationsmechanismen zur Kohlenhydratversorgung des Gehirns erschöpft sind, treten Angstzustände und Bewusstseinsbeeinträchtigungen ein. Dies alles ist ein langsamer quälender Prozess. Viele Stadttauben verhungern ungesehen, weil sie sich verkriechen oder als Jungtiere in ihren Nestern verhungern. Erst wenn ein Drittel bis die Hälfte der körpereigenen Proteine aufgebraucht sind, tritt schließlich der Tod ein. Hungern ist ein äußerst schmerzhafter und kräftezehrender Zustand (Sandrina König, Rechtsassessorin und Tierärztin. In: Schreiben von PETA an die Stadt Emsdetten vom 16.9.2021. S. 6 ff).  
Laut NABU leben in Deutschland 190.000 bis 310.000 Brutpaare.
 
Dass die Felsentauben eine Fähigkeit besitzen wie kein anderes Tier – auch der Mensch nicht – nämlich wieder nach Hause zu finden – fast egal, wo man sie fliegen lässt, wird vielen Tauben zum Verhängnis. Der Mensch nutzt die Liebe der Tauben für ’seinen‘ Sport.
Taube und Tauber dürfen zwei/drei Tage eng beisammen sein, dann wird der Tauber entnommen und in einer Transport-Box Hunderte Kilometer weit weggebracht. Kaum kann er wieder raus, will er nur noch zurück zu seiner Liebsten, zu der er mittels einer Art Duft-Karte in seinem Schnabel auch mit Glück zurückfindet. Nicht alle schaffen das. Laut dem Bundesverband gehen Schätzungen davon aus, dass 50 Prozent, in Einzelfällen bis zu 90 Prozent, die Rückkehr nicht schaffen.“
Viele, viele bleiben also auf der Stecke, landen irgendwo – die Taube wartet vergeblich auf die Rückkehr ihres ‚Liebsten‘, der wenn er Glück hat, Anschluss bei den Stadttauben findet. Auch Hochzeitstauben gesellen sich hin und wieder dazu. 
Tauben sind Symbole für Liebe und Frieden. Sie sind loyal und bleiben ein Leben lang mit ihrem Partner zusammen. Das Gehirn einer Taube hat ca. die Größe einer Walnuss und in diesem kleinen Gehirn ist ziemlich viel los. In Intelligenztests konnten es Tauben mit Kleinkindern und Affen aufnehmen. Die intelligenten Tiere können einen Monet von einem van Gogh unterscheiden, mathematische Mengenbilder aufsteigend ordnen, verpixelte Gesichter erkennen, sich fast 1200 Bilder/Gesichter merken, ein fehlerhaftes englisches Wort erkennen und Brustkrebsscreenings sorgfältiger auswerten als der Radiologe. Tauben können also echte Beziehungen zu Menschen aufbauen. Füttern Sie sie regelmäßig, merken sie sich Ihr Gesicht und können Sie über Jahre als Freund*in identifizieren. Ebenso merken sie sich natürlich, wer sie nicht gut behandelt. Für die meisten Gesichter interessieren sich Tauben wohl nicht. Doch werden sie mit negativen oder positiven Ereignissen verknüpft, können sie sich dies über Jahre merken.

Taubenschläge, die in den Innenstädten in ausreichender Anzahl errichtet werden müssen, sind die einzig nachhaltige Lösung. Den Tauben stehen darin artgerechtes Futter und Wasser sowie geeignete Brutplätze zur Verfügung. Durch den Austausch der Taubeneier mit Gipseiern erfolgt eine tierschutzgerechte und nachhaltige Kontrolle der Population.

Die bevorzugte Nahrung von Tauben besteht hauptsächlich aus Körnern und Samen, die in den Städten kaum vorhanden sind. Somit haben die Tauben keine Möglichkeit, in Städten an artgerechtes Futter zu gelangen. Sie sind darauf angewiesen, sämtliche Essensreste (Abfälle) der Menschen zu fressen. Dies führt auch zu einer vermehrten Kotabsetzung. Würden die Tiere artgerecht gefüttert werden, könnte auch hier eine Verbesserung erreicht werden. 80 % der Zeit bleiben Stadttauben im Taubenschlag, samt den Ausscheidungen

Niemand mag es, getreten oder vertrieben zu werden. Das Leben der Stadttauben ist bereits herausfordernd genug – wir sollten es ihnen nicht noch schwerer machen. Sollten Sie sehen, wie Kinder Tauben jagen, können Sie ihnen sagen, dass sie den Tauben Angst machen und doch auch nicht gejagt werden möchten. Oft sind Jungtiere unter den Tauben, die Tauben sind ohnehin unterernährt und Auf- oder Wegfliegen kostet immer sehr viel Energie, die ein unterernährter Organismus nicht hat; im Winter ist die Situation noch dadurch verschärft, dass die Tiere viel Energie zur Aufrechterhaltung ihrer Körpertemperatur benötigen. Oft genug werden dadurch diejenigen Tauben verletzt, die nicht schnell genug wegkommen – oder aber sie fliehen über die Straße und werden dort von Autos verletzt.

Taubenschläge, geführt nach dem Augsburger Modell, helfen dabei, den Taubenbestand auf humane Weise zu regulieren. Dadurch können die Tiere artgerecht gefüttert und ihre Gesundheit überwacht werden. Sie können in Ruhe nisten, und ihre Eier können durch Attrappen ersetzt werden. Auf diese Weise entsteht ein kleinerer, gesunder Bestand von Stadttauben. Auch wichtig für eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Städten: Aus dem Prüfungsbericht Nr. 195.04 „Einfluss von Taubenkot auf die Oberflächen von Baustoffen“ der Technischen Universität Darmstadt geht hervor, dass Taubenkot nicht materialschädigend und nicht schädlicher als der Kot anderer Vögel ist.In der  Studie lag der pH Wert im nur „schwach sauren“ Bereich. Auf gängigen Baustoffen wie Sandstein, Granit, Travertin, Beton / Zementmörtel und Nadelholz fanden sich nach einer Zeitspanne von 70 Tagen keine durch Taubenkot verursachten Schäden. Taubenkot stellt lediglich ein ästhetisches Problem dar. Im Übrigen würde der flüssige, sogenannte „Hungerkot“ bei einer Versorgung der Tiere mit artgerechtem Futter gar nicht erst entstehen.

Wenn Sie sehen, dass eine Taube verletzt ist oder stark geschwächt wirkt, versuchen Sie sie einzufangen und kontaktieren Sie den örtlichen Taubenschutzverein. Eine adulte Straßentaube wiegt zwischen 350-400 g, so können Sie anhand des Gewichts bereits feststellen, ob die Taube ggf. unterernährt ist und daher Hilfe braucht. Die Körpertemperatur einer Taube sollte 41,8 Grad C betragen. Schnelle Hilfe bekommt man auch in dieser Facebookgruppe: Tauben-Notfallmeldung- Das Original.

Unsere Erfolge für Stadttauben

Seit Beginn unserer Kampagne im Jahr 2022 konnten wir bereits einige Erfolge erzielen:

In der Stadt Achern gab es bereits länger Konflikte um die Stadttauben, weshalb auch wir uns im Dezember 2021 mit einem Brief an der Bürgermeister und den Oberbürgermeister wandten. Auf diesen Brief erhielten wir nie eine Antwort. Stattdessen erfuhren wir im Februrar 2022, dass ein generelles Fütterungsverbot ausgesprochen wurde. Zuvor gab es noch Ausnahmegenehmigungen für ausgewählte Personen und es ging vor allem um die dringend notwendige Errichtung von einem Taubenschlag. Zwar wurde eine Futterstelle etwas außerhalb der Innenstadt angeboten, jedoch wurde den Taubenschützern verweigert, die Tauben durch langsame Verlegung der Fütterungen in Richtung der neuen Futterstelle an diese zu gewöhnen. Die Tauben konnten die neue Futterstelle so nicht finden und suchten verzweifelt weiter in der Innenstadt nach Futter.

Eine kleine Gruppe von Taubenschützer*innen kämpfte seit Jahren um ein Taubenhaus in Rheinfelden. Doch die Gemeinde blockte ab.
Die Badische Zeitung berichtete im September 2022 über den aktuellen Stand der Dinge und wir riefen über Social Media dazu auf, Leserbriefe und Kommentare zu dem Artikel zu schreiben, damit dieser Fall eine breite Öffentlichkeit erreicht und die Gemeinde sich nicht einfach aus der Verantwortung ziehen kann. Außerdem sendeten wir einen Brief an Oberbürgermeister und schrieben selbst einen Leserbrief.

Die Taubenfreunde Künzelsau e.V. hatten uns im April 2023 kontaktiert und um Unterstützung gebeten, da der örtliche Taubenschlag geschlossen werden sollte. Grund dafür war, dass es niemanden mehr gab, der den Schlag ausreichend eigenständig betreuen konnte. Auch hat der Verein zu wenig Mitglieder, um selbst eine Minijobstelle finanzieren zu können. Tierarzt- und Futterkosten sind bei den 300 bis 400 Stadttauben, welche den Schlag akzeptiert haben, natürlich bereits entsprechend hoch. Leider haben die Taubenschützer*innen im Ort keinen Kontakt zum Bürgermeister herstellen können, weshalb wir um Hilfe gebeten wurden. Wir hatten daraufhin einen Austausch mit dem Bürgermeister, welcher auf unseren Brief antwortete und sich mit dem Taubenverein Künzelsau in Verbindung setzte.

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Förderung betreuter Taubenschläge nach dem ,,Augsburger Modell" in Baden-Württemberg

Unsere Städte in Baden-Württemberg sind überfüllt mit hunderttausenden von Stadttauben, Teile der Bevölkerung fühlen sich belästigt, aber die betroffenen Kommunen und Vereine haben nicht die nötigen Mittel und ein nachhaltiges und erfolgreiches Taubenmanagement mit betreuten Tabenschlägen nach dem Augsburger Modell zu praktizieren. Mit Hilfe einer Förderung durch das Land Baden-Württemberg könnte dieses große Problem gelöst werden. 

In regelmäßigen Abständen erreichen unseren Verein Bitten von Bürger*innen, sie bei der Umsetzung eines tierschutz-adäquaten Stadttaubenmanagements zu unterstützen. Einerseits sehen viele Gemeinden die Stadttaubensituation als Störfaktor, andererseits gibt es wenig Bereitschaft, da die Mittel fehlen, sich der Situation angemessen anzunehmen.

Dabei ist die einzige wirksame und tierschutzgerechte sowie auch tierschutzrechtlich akzeptable Methode, um Taubenpopulationen auf Dauer zu verkleinern bzw. auf einer überschaubaren Zahl zu halten die Einrichtung betreuter Taubenschläge nach dem Augsburger Modell an geeigneten Plätzen, an denen die Tiere mit artgerechtem Futter sowie Wasser versorgt und an den Ort gebunden werden (1). Dadurch nimmt die Präsenz der Futterschwärme in der Stadt ab. In den Taubenschlägen können unkompliziert die Eier gegen Gipsatrappen getauscht werden und es kann somit die Taubenpopulationkontrolliert werden indem sie zunächst verringert und dann auf einem akzeptablen Niveau gehalten wird. 

Die bevorzugte Nahrung von (Stadt-)Tauben besteht hauptsächlich aus Körnern und Samen, die in den Städten kaum vorhanden sind. Stadttauben können Ähren nicht entspelzen, was verhindert, dass sie – wie landläufig fälschlicher Weise angenommen wird – zum “Feldern” ins Umland fliegen und wie Wildvögel auf Wiesen und auf Feldern Nahrung aufnehmen können. Somit haben die Tauben keine Möglichkeit, in Städten an artgerechtes Futter zu gelangen. Sie sind darauf angewiesen, sämtliche Abfälle der Menschen zu essen, die sie auffinden können. Dies führt auch zu einem vermehrten Absatz des flüssigen Hungerkots, in dessen Folge es zu einer vermehrten Verschmutzung der Innenstädte kommt, von der sich Teile der Bevölkerung belästigt fühlen. Werden die Tiere artgerecht gefüttert, kann diesbezüglich eine Verbesserung erreicht werden. Zudem fördern hohe Populationsdichten von Stadttauben das Auftreten von Taubenspezifischen Infektionskrankheiten– die zwar für den Menschen kein erhöhtes Infektionsrisiko darstellen, die Tiere jedoch schwächen und zu erheblichen Leiden bis hin zum Verenden führen können.

In vielen Kommunen existieren ordnungsrechtliche Fütterungsverbote, die nur bei vorhandenem Stadttaubenmanagement rechtskonform sind.

In betreuten Taubenschlägen bekommen die Tiere ausreichend artgerechtes Futter, zudem können sie dort Paare bilden und brüten. Ihre Eier werden gegen Attrappen aus Gips ausgetauscht, sodass die Tiere weiter an ihr Nest gebunden bleiben, aber keine Küken aufziehen werden.

Einem Gutachten (Arleth C., Hübel J.: Rechtsgutachten Stadttaubenschutz.) zufolge handelt es sich bei Stadttaubenum Fundtiere (2). Die heutigen Stadttauben sind die Nachfahren von einst ausgesetzten Haustieren. Diese Tiere sind nicht in der Lage, sich selbst zu versorgen, da der Mensch sie im Laufe der Domestizierung über Jahrtausende in seine Abhängigkeit züchtete. Daher haben Kommunen die Pflicht zur Lösung dieser dauerhaften menschengemachten tierschutzrechtlichen Herausforderung.

Trotzdem sind es meistens Privatpersonen, die die Kosten für die Anschaffung eines Taubenschlages (bspw. ein Bauwagen, Container o.ä.) und das Futter tragen. 

Beispielsweise stellt die Landestierschutzbeauftragte von Berlin, Frau Dr. Kathrin Hermann, zu diesem Zweck Gelder aus dem Berliner Haushalt zur Verfügung. Dieses kann von den Bezirken für den Bau von Pilot-Taubenschlägen abgerufen werden. Um die Mittel zielgerichtet einsetzen zu können, sollten folgende drei Anforderungen erfüllt sein:

1. EIn geeigneter Standort; 

2. die Sicherstellung der Betreuung des Taubenschlages; 

3. ein(e) Ansprechpartner*in innerhalb der Bezirksverwaltung.

 

Die Errichtung betreuter Taubenschlägen an geeigneten Standorten nach dem Augsburger Modell, in denen Tauben artgerechtes Futter angeboten und Eier durch Attrappen ausgetauscht werden, ist die einzig tierschutzgerechte und zu gleich die erfolgversprechendste und nachhaltigste Möglichkeit, die Stadttaubenpopulation deutlich zu verringern,  Tierleid zu vermeiden und die Kosten der Städte im Hinblick auf Reinigungs- und Vergrämungsmaßnahmen deutlich zu senken. Auch werden die Bürger*innen stark entlastet – die Bürgerbeschwerden entfallen. Der Bau von betreuten Taubenschlägen nach dem Augsburger Modell wird auch vom Tierschutzbeirat des Landes Niedersachsen beschrieben: Empfehlungen zur tierschutzgerechten Bestandskontrolle der Stadttaubenpopulation. Überarbeitete Fassung von 2019 (4), und wurde auch in den – mittlerweile veralteten – Empfehlungen des Landestierschutzbeirats Baden-Württemberg zur Regulierung der Taubenpopulation in Städten, herausgegeben vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg im Jahr 2005, beschrieben.

 

Kosten für 1 Taubenschlag ca. 500 Tauben
Bau Taubenschlag inclusive Innenausstattung ca. 25.000,- €

Betreuungs- und Versorgungskosten jährlich ca. 15.000,- €

Bisher sind keine Fördermittel für gemeinnützige Taubenvereine und Kommunen im Haushalt des Landes vorgesehen. 

Zukünftig sollten, wie seit 2022 auch im Land Niedersachsen, Haushaltsmittel für die Errichtung und die Unterhaltung betreuter Taubenschläge bereitgestellt werden, die eingetragene Tierschutzorganisationen und Gemeinden in Baden-Württemberg unterstützen.

Wir, die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner dieser Petition, bitten Sie als zuständigen Minsister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz daher um Förderung dieser wichtigen Maßnahme zur Eindämmung der Taubenpopulationen in den Kommunen. 

Wir ersuchen dabei um die Förderung des Baus von betreuten Taubenschlägen nach dem Ausburger Modell, der Einrichtung von betreuten Futterplätzen für die noch nicht an einen Schlag gebundenen “noch-obdachlosen” Tauben oder für Areale, in denen ein Bedarf herrscht, jedoch Taubenschläge aufgrund örtlicher Gegebenheiten nicht einrichtbar sind, sowie die Übernahme der laufenden Kosten für die Betreibung, einschließlich der Pflege, ggf. tiermedizinischen Versorgung und des artgerechten Futters in den Taubenschlägen ebenso wie an den betreuten Futterplätzen.

Zudem fordern wir eine Verpflichtung aller Kommunen mit höherer Stadttaubendichte zur Errichtung von Taubenschlägen – bedarfsweise in Verbindung mit betreuten Futterplätzen – zur Populationskontrolle und Fütterung der Tiere, um das Leid der Tiere zu vermindern, öffentliche Kosten zu senken, Bürgerbeschwerden abzuwenden, und letztlich damit eine großflächige Populationskontrolle in Baden-Württemberg zu erreichen.

Diese Maßnahmen der Bestandskontrolle, artgerechten Fütterung sowie Unterbringung der Tauben gem. dem Augsburger Modell würden dazu beitragen, den “ethischen Tierschutz” in Baden-Württemberg zu verwirklichen. Dieser erlangte bereits vor über 20 Jahren mit Zweidrittelmehrheiten des Bundesrates und des Bundetags Verfassungsrang durch die Implementierung des “Staatsziels Tierschutz” in Artikel 20a Grundgesetz im Jahre 2002. Gemäß amtlicher Begründung des Bundestags trägt dies „dem Gebot eines sittlich verantworteten Umgangs des Menschen mit dem Tier Rechnung“ (5). „Daraus folgt die Verpflichtung, Tiere in ihrer Mitgeschöpflichkeit zu achten und ihnen vermeidbare Leiden zu ersparen.“ Die Staatszielbestimmung ruft insbesondere die Legislative und Exekutive dazu auf, die Belange und den Schutz der Tiere zu verwirklichen. Es geht beim Staatsziel Tierschutz um nicht weniger, als den Schutz der Tiere vor nicht artgemäßer Haltung, vermeidbaren Leiden, Zerstörung ihrer Lebensräume und ihrer Achtung als unsere Mitgeschöpfe.

Ein auch für andere Bundesländer wegweisender Umgang mit den Stadttauben entsprechend den Vorgaben des Tierschutzgesetzes (einschlägig sind hier die Paragraphen 1, 2 und 17), sowie des ethischen Tierschutzes in Umsetzung der Staatszielbestimmung wäre zeitgemäß und Baden-Württemberg soll hier eine Vorreiterrolle einehmen und vorbildhaft für andere Bundesländer den ethischen Tierschutz verwirklichen.

 

Anhang

Definition Stadttauben

Sog. Stadttauben (Columba livia forma domestica) sind Nachkommen von Haustauben wie Brief-, Hochzeits- oder sonstige Zuchttauben, die aus verschiedenen Gründen nicht mehr zu ihrem ursprünglichen Taubenschlag zurückgefunden und sich einer Stadttaubenpopulation angeschlossen haben. 
Tauben wurden früher als Nutztiere gehalten (als Fleisch-, Eier- und Düngerlieferanten oder als sog. Brieftauben zur Übermittlung von Nachrichten), als sie dann nicht mehr gebraucht wurden, wurden viele Taubenschläge geschlossen. Es handelt sich bei den Stadttauben somit nicht um Wildtiere, sondern um obdachlose Haustiere. Sie wurden über Jahrtausende vom Menschen domestiziert. Diese Domestikation ist nicht mehr umkehrbar(vgl. Rechtsgutachten von Dr. jur. Christian Arleth/Dr. med. vet. Jens Hübel, (2))

Augsburger Modell

99 % der Städte mit Taubenmanagement in Deutschland entscheiden sich für das nachgewiesen erfolgreiche Augsburger Modell. Die Erfolgskontrolle erfolgt durch Zählung derausgetauschten Eier in einem Schlag, dem Sinken der Reinigungskosten auf privatem und öffentlichem Gelände und dem Ausbleiben von Beschwerden der Bürger und Gewerbetreibenden (Einzelhandel, Bäckereien, Gastronomen). Dies ist mit Abstand die erfolgreichste, effektivste, nachhaltigste, tierschutzkonformste und kostengünstigste Lösung für die Kommunen. 

Die Umsetzung des Konzepts basiert auf wissenschaftlichen Veröffentlichungen und praktischen Erfahrungen von vielen verschiedenen Kommunen und wird als alleiniges Konzept vom zuständigen Ministerium in Baden-Württemberg empfohlen. 

Ziel des Augsburger Models ist die Reduktion der Population durch Eiaustausch. Sobald die Tauben – nach einer Phase des schrittweisen „Hineinlotsens“ der Tiere in den Taubenschlag – im Schlag angesiedelt sind, verbringen sie 80 % des Tages im Schlag und setzen somit den Hauptteil des Kotes im Schlag ab, der einfach und hygienisch entfernt werden kann. Die Tauben müssen nicht zur Nahrungssuche auf die Straßen und in die Fußgängerzonen. Die Fußgänger und die Gastronomie werden nicht mehr belästigt und die Reinigung der umliegenden Häuser und Straßen von Taubenkot entfällt.

Vorteile Taubenschlag, nach dem Augsburger Modell:

  • Durch den Eiertausch im Schlag wird eine Vermehrung der Tauben verhindert, die Population nimmt ab;
  • Tauben befinden sich 80 % des Tages im Schlag. Der Kot bleibt im Schlag und kann mühelos entfernt werden;
  • Tauben sitzen nur noch selten und vereinzelt auf den Dächern und Balkonen, sie sind auf öffentlichen Flächen, Märkten und den Außenflächen der Gastronomiebetriebe nicht mehr Nahrungs-suchend anzutreffen.
  • Das Leid der Tiere wird vermindert und deren Gesundheit und Wohlbefinden verbessert. (Vgl. dazu den Grundsatz des Tierschutzgesetzes in § 1 Satz 1: „Zweck dieses Gesetzes ist es, aus der Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen. […]”)

 

Quellen

(1) Weyrather, A. (2021, Hrsg. Menschen für Tierrechte – Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V.: Grundlagen für ein effizientes, tierschutzgerechtes Stadttaubenmanagement in deutschen (Groß)Städten. Eine Handreichung für die Praxis; https://www.tierrechte.de/wp-content/uploads/2021/09/2021-HB-Stadttaubenmanagement_web.pdf

(2) Arleth C., Hübel J. (2021): Rechtsgutachten Stadttaubenschutz. Hrsg.: Tierschutzbeauftragte des Landes Berlin. Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskiminierung ,Hier kostenlos herunterladen.

(3) Landestierschutzbeauftragte Berlin: Bau von Pilot-Taubenschlägen in Berliner Bezirken, https://www.berlin.de/lb/tierschutz/tauben/artikel.1290446.php

(4) Tierschutzbeirat des Landes Niedersachsen: Empfehlungen zur tierschutzgerechten Bestandskontrolle der Stadttaubenpopulation. Überarbeitete Fassung von 2019. https://www.ml.niedersachsen.de/startseite/service/publikationen_downloads/tiergesundheit-tierschutz-5295.html

 (5) Bundestags-Drucksache14/8860 vom 23.04.2002 https://dserver.bundestag.de/btd/14/088/1408860.pdf

 

Für die fachliche Unterstützung bei der Ausarbeitung dieser Petition bedanken wir uns bei:

Dr. Norbert Alzmann, Biologe und Bioethiker

Antje Konz, Inhaberin der Firma VitaGood

Dr. Julia Stubenbord, Landestierschutzbeauftragte Baden-Württemberg