UNSER EINSATZ FÜR TIERFREIE FESTE
Tiere sind kein Festprogramm
Tiere sind fühlende Lebewesen mit eigenen Bedürfnissen. Wir setzen uns für Feste und Umzüge ein, die Gemeinschaft und Tradition ohne lebende Tiere als Attraktionen gestalten.
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Cannstatter Volksfestumzug: ab 2027 ohne lebende Tiere
Beim Volksfestumzug werden Tiere als Zugtiere und lebende Attraktionen eingesetzt. Transporte, Lärm, Menschenandrang und begrenzte Rückzugsmöglichkeiten können sie belasten. Dieser Einsatz für menschliche Unterhaltung ist vollständig vermeidbar.
Musik, Trachten, historische Darstellungen und kreative Festwagen machen Gemeinschaft und Tradition erlebbar. Ein lebendiges Fest braucht keine lebenden Tiere.
ÖFFENTLICHE FÖRDERUNG · ÖFFENTLICHE VERANTWORTUNG
Öffentliches Geld nur für einen tierfreien Umzug
Die Veranstaltungsgesellschaft in.Stuttgart finanziert den Umzug mit und gehört vollständig der Stadt Stuttgart. Damit trägt die Stadt auch über ihre Förderung Verantwortung für die Gestaltung des Festprogramms.
Stadt und in.Stuttgart sollen ihre finanzielle und organisatorische Unterstützung ab 2027 an ein tierfreies Konzept knüpfen. Öffentliche Gelder sollen die Umstellung und kreative tierfreie Beiträge fördern.
Unsere Forderungen an Stadt und Verantwortliche:
- Den Cannstatter Volksfestumzug ab 2027 vollständig ohne lebende Tiere gestalten.
- Finanzielle Anreize für den Tiereinsatz beenden und tierfreie Alternativen fördern.
- Öffentliche Unterstützung an ein tierfreies Konzept knüpfen.
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Das unterstütze ich mit meiner Unterschrift
„Zweck dieses Gesetzes ist es, aus der Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen. Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen.“
„Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer ein Wirbeltier ohne vernünftigen Grund tötet oder einem Wirbeltier a) aus Rohheit erhebliche Schmerzen oder Leiden oder länger anhaltende oder sich wiederholende erhebliche Schmerzen oder Leiden zufügt."
An die Stadt Stuttgart und den Stuttgarter Gemeinderat
Tiere sind fühlende Lebewesen mit eigenen Bedürfnissen und Interessen. Beim Volksfestumzug werden sie für menschliche Unterhaltung eingesetzt. Dieser Einsatz ist vollständig vermeidbar. Eine zeitgemäße Traditionspflege gestaltet das Festprogramm ohne lebende Tiere.
Musik, Trachten, historische Darstellungen und kreative Festwagen bieten vielfältige Möglichkeiten, gemeinsam zu feiern und Geschichte anschaulich zu vermitteln.
Mit meiner Unterschrift unterstütze ich folgende Forderungen:
- Den Cannstatter Volksfestumzug ab 2027 vollständig ohne lebende Tiere gestalten.
- Finanzielle Anreize für den Tiereinsatz beenden und tierfreie Beiträge fördern.
- Die öffentliche finanzielle und organisatorische Unterstützung an ein tierfreies Veranstaltungskonzept knüpfen.
Der bereits vorliegende Gemeinderatsantrag soll zeitnah beraten werden, damit eine klare Grundlage für die Planung des nächsten Umzugs entsteht.
Menschen für Tierrechte Baden-Württemberg sammelt die Unterschriften für eine gebündelte Übergabe an Stadt und Gemeinderat.
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169 Menschen haben bereits unterschrieben
Unser Einsatz für einen tierfreien Volksfestumzug
Menschen für Tierrechte Baden-Württemberg setzt sich seit mehreren Jahren für einen Volksfestumzug ohne lebende Tiere ein. Am 29. Juni 2026 haben wir Stadt Stuttgart, Volksfestverein und in.Stuttgart mit konkreten Forderungen angeschrieben. Der am 9. Juli 2026 eingegangene Gemeinderatsantrag greift zentrale Anliegen auf: einen vollständig tierfreien Umzug ab 2027 und die entsprechende Ausrichtung öffentlicher Förderung.
Mit Pressearbeit und unserer E-Mail-Mitmachaktion machen wir auf die Forderungen aufmerksam. Diese Petition bündelt die Unterstützung für eine Übergabe an Stadt und Gemeinderat.
Mehr über unsere bisherige Arbeit und die E-Mail-Mitmachaktion
Warum wir einen tierfreien Umzug fordern
Welche Tiere sind Teil des Umzugs?
Historische Festwagen, Trachtengruppen und Musikkapellen ziehen beim Cannstatter Volksfestumzug durch Bad Cannstatt zum Wasen. Am 27. September 2026 waren unter anderem Pferde und Ponys, Ochsen, Esel, Ziegen und Schwäbisch-Hällische Landschweine dabei.
Unser Foto zeigt lebende Hühner, die beim Umzug in Körben mitgetragen wurden. Unsere Petition umfasst alle lebenden Tiere: Sie sollen weder Wagen ziehen noch für das Festprogramm mitgeführt oder getragen werden.
Die Bedürfnisse der Tiere müssen der Maßstab sein
Pferde, Schweine und Hühner haben eigene Bedürfnisse und Interessen. Dazu gehören soziale Kontakte, eine geeignete Umgebung sowie die Möglichkeit, sich frei zu bewegen, ihre Umgebung zu erkunden und arttypischem Verhalten nachzugehen.
Beim Umzug dient ihr Einsatz der menschlichen Unterhaltung. Transporte, Lärm, Menschenandrang und begrenzte Rückzugsmöglichkeiten können sie belasten. Dass die Tiere anschließend in ihre gewohnte Umgebung zurückkehren, rechtfertigt diese vermeidbaren Risiken nicht. Wir lehnen es ab, Tiere für ein Unterhaltungsprogramm einzusetzen, das vollständig ohne sie gestaltet werden kann.
Reicht eine gute Betreuung nicht aus?
Der Volksfestverein verweist auf vorbereitete Pferde, erfahrene Tierhalter und tierärztliche Betreuung. Gewöhnung und fachkundige Betreuung können Risiken verringern. Unterschiede zwischen Tierarten und einzelnen Tieren müssen berücksichtigt werden.
Gute Betreuung rechtfertigt nicht, Tiere für ein vollständig ersetzbares Unterhaltungsprogramm zu benutzen. Auch Abbruchmöglichkeiten ändern nichts daran, dass dieser Einsatz von vornherein vermieden werden kann.
Öffentliche Gelder für tierfreie Konzepte
Die vollständig städtische Veranstaltungsgesellschaft in.Stuttgart finanziert den Umzug mit. Im Bewerbungsbogen 2026 konnten Gruppen außerdem eine Kostenübernahme von 250 Euro für das Zuggespann beantragen.
MfT BW fordert, solche finanziellen Anreize für den Tiereinsatz zu beenden. Die öffentliche finanzielle und organisatorische Unterstützung soll ab 2027 an ein tierfreies Konzept geknüpft werden. Stadt und in.Stuttgart sollen mit ihrer Förderung die Umstellung und kreative Beiträge ohne lebende Tiere unterstützen.
Geht damit die Tradition verloren?
Die historische Bedeutung lässt sich vermitteln, ohne heute lebende Tiere einzusetzen. Musik, Trachten, historische Geräte und kreative Festwagen können Geschichte anschaulich machen und Menschen zusammenbringen. Dafür müssen die Teilnahmebedingungen weiterentwickelt und tierfreie Beiträge gefördert werden.
Muss der Umzug ohne Tiere ausfallen?
Der Volksfestverein hat angekündigt, ohne Tiere keinen historischen Umzug mehr zu veranstalten. Eine Absage wäre eine Entscheidung des Veranstalters. Sie ist keine zwingende Folge eines tierfreien Konzepts. Wir wollen den Umzug weiterentwickeln und gemeinsam feiern, ohne Tiere als Zugtiere oder Attraktionen einzusetzen.
Quellen und weiterführende Informationen
Umzug und aktuelle Debatte:
Offizielles Umzugsprogramm 2026
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Stuttgarter Zeitung, Vor-Ort-Bericht vom 27. September 2026
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Stuttgarter Zeitung, Liveblog vom 27. September 2026
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Stellungnahme des Volksfestvereins vom 13. Oktober 2026
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EchtStuttgart, 14. Oktober 2026
Unsere Initiative und öffentliche Förderung:
MfT BW: bisherige Arbeit und E-Mail-Mitmachaktion
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Stadt Stuttgart: Gemeinderatsantrag 0817/2026 AN
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in.Stuttgart: vollständige städtische Eigentümerschaft
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Stuttgarter Zeitung, Bericht zur Mitfinanzierung vom 16. Juli 2026
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Original-Bewerbungsbogen 2026: 250 Euro für das Zuggespann
Fachliche Grundlagen:
EFSA: Verhaltensbedürfnisse von Schweinen (2022)
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EFSA: Verhaltensbedürfnisse von Hühnern (2023)
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EU-Plattform für Tierschutz: Bewegung und Sozialkontakt bei Pferden
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EFSA: Belastungsfaktoren beim Tiertransport (2022)
Stand: .
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