Stuttgart, Rottenburg, 6.8.2025 – Vernünftigen Bürgerinnen und Bürgern war seit langem klar, dass der Dilettantismus der Verantwortlichen der Betreibergesellschaft grenzenlos ist. Es fand auch keine „falsche Beratung“ im Konstrukt der Formung einer solchen Gesellschaft der Metzger, Schlachter und tierproduzierenden Landwirten statt, allen war klar, dass dieses Gezetere um die ideologisch verbrämte Forderung der Aufrechterhaltung eines regionalen Schlachthofes in Rottenburg in einem denkmalgeschützten (!) Gebäudeensemble jeglicher wirtschaftlicher wie fachlicher Vernunft widersprach. Vergessen schienen die tierschutzwidrigen Vorgänge in diesem Augiasstall. Schon die von der Stadt Rottenburg in Auftrag gegebene Machbarkeitsstudie vom Mai 2020 (!) offenbarte in aller Deutlichkeit, dass die Kosten ca. 6,75 Millionen Euro betragen würden. Es gilt als Allgemeinwissen auf dem Stand des Jahres 2024/25, dass die Baukosten rasant steigen würden.
An Dreistigkeit kaum zu überbieten war der stümperhafte Versuch der Betreibergesellschaft, einzelne Räume aus dem Gebäudearsenal heraus“zumieten“.
Sowohl die Verantwortlichen der Betreibergesellschaft als auch die teilweise in Personalunion handelnden Abgeordneten haben über Jahre Behörden, Aufsichtsgremien, Gerichte beschäftigt und für diesen Irrsinn eines Schlachthofes in einem denkmalgeschützten Gebäude instrumentalisiert. Menschen für Tierrechte Baden-Württemberg e.V. fordert ausdrücklich die Beendigung dieser Debatte auch hinsichtlich eines in Erwägung gezogenen Neubaus auf einer Liegenschaft, die bis heute nicht existiert.

