Baden-Württemberg is(s)t vegan
Vegane Optionen - vielfältig, sichtbar und für alle zugänglich
Gemeinsam bringen wir pflanzliche Ernährung in die Mitte der Gesellschaft – sichtbar, zugänglich und überall dort, wo Menschen essen.
„Baden-Württemberg is(s)t vegan“ ist unsere landesweite Kampagne für mehr pflanzliche Ernährung im öffentlichen Leben.
Wir schreiben gezielt Einrichtungen wie Schulen, Kitas, Pflegeheime, Krankenhäuser, Restaurants, Unis und Vereine an und ermutigen sie,
- vegane Angebote sichtbar zu machen,
- das Angebot auszubauen,
- und pflanzliche Ernährung als gesellschaftlichen Standard zu etablieren.
Unser Ziel: Eine Welt, in der gesunde, tierleidfreie Ernährung überall zugänglich ist – für alle und vor allem in allen Lebensbereichen und -phasen!
Und auch Sie können hierbei unterstützen!
Kennen Sie eine Gastronomie oder öffentliche Einrichtung, die bereits mit besonders gutem Beispiel vorangeht? Oder wo Sie sich mehr Alternativen wünschen würden? Dann schreiben Sie uns unter a.thielert@tierrechte-bw.de.
Wir freuen uns auf Ihre Unterstützung!
In Stuttgart gibt es rund 160–170 öffentliche Schulen mit tausenden Schülern – von Grundschulen über Realschulen und Gymnasien bis hin zu Sonderschulen. Doch: Vegane Mahlzeiten sind hier bislang keine Selbstverständlichkeit. Während Städte wie Freiburg oder Tübingen bereits Vorgaben für fleischfreie bis pflanzliche Optionen gemacht haben, fehlt in Stuttgart eine klare Linie.
Wir wollen das ändern!
Wir brauchen Ihre Stimme!
Denn wir fordern:
- Täglich: In allen öffentlichen Schulmensen muss mindestens eine vollwertige vegane Hauptmahlzeit dauerhaft als Wahlmöglichkeit verfügbar sein.
- Wöchentlich: Mindestens ein fester veganer Tag pro Woche, an dem das gesamte Mittagsangebot pflanzenbasiert ist.
Warum unsere Ziele sinnvoll & realistisch sind:
- Inklusion & Gerechtigkeit: Kinder und Jugendliche mit veganer Ernährung (aus ethischen, gesundheitlichen oder religiösen Gründen) erhalten eine verlässliche Option – ohne Ausgrenzung.
- Nachhaltigkeit & Gesundheit: Pflanzliche Ernährung reduziert CO₂-Ausstoß, Wasserverbrauch und fördert eine gesündere Ernährung.
- Planbarkeit & Machbarkeit: Ein fester veganer Tag pro Woche erleichtert Küchenplanung und sorgt für Abwechslung im Speiseplan.
- Regionale Umsetzbarkeit: Bei nur 160–170 Schulen in Stuttgart ist das Vorhaben überschaubar, kontrollierbar und sichtbar.
Wirkung für Stuttgart & darüber hinaus:
- Inklusion stärken: Kein Kind bleibt ohne Option.
- Gesellschaftliche Normalität: Pflanzliche Ernährung rückt in die Mitte der Gesellschaft.
- Modellfunktion: Stuttgart kann als Vorreiter agieren – andere Städte schauen hin und übernehmen.
Helfen Sie mit, diese Forderung Wirklichkeit werden zu lassen – unterschreiben Sie jetzt unsere Petition für veganes Schulessen in Stuttgart!
„Zweck dieses Gesetzes ist es, aus der Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen. Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen.“
„Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer ein Wirbeltier ohne vernünftigen Grund tötet oder einem Wirbeltier a) aus Rohheit erhebliche Schmerzen oder Leiden oder länger anhaltende oder sich wiederholende erhebliche Schmerzen oder Leiden zufügt."
Unterstützen Sie mit Ihrer Unterschrift die Förderung von veganem Schulessen in Stuttgart!
Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse bestätigen, dass eine gut geplante vegane Ernährung im Kindes- und Jugendalter Wachstum und Entwicklung zuverlässig unterstützen kann. Eine kürzlich veröffentlichte Metastudie zeigt, dass vegan ernährte Kinder im Durchschnitt eine vergleichbare Körpergröße und ein gesundes Körpergewicht aufweisen. Gleichzeitig treten Übergewicht und Adipositas seltener auf als bei Kindern mit mischköstlicher Ernährung. Auch das Risiko für ernährungsmitbedingte Erkrankungen wie Typ-2-Diabetes kann durch eine pflanzenbasierte Ernährung reduziert werden.
Entscheidend ist dabei – wie bei jeder Ernährungsform – eine sorgfältige Planung. Eine ausreichende Energie- und Proteinzufuhr sowie ein ausgewogenes Verhältnis von Omega-3- zu Omega-6-Fettsäuren sind wichtig. Besonderes Augenmerk sollte zudem auf potenziell kritische Nährstoffe wie Eisen, Calcium, Zink, Jod, Vitamin B12, Vitamin D und Folat gelegt werden. Die Studienlage macht deutlich, dass bei bewusster Lebensmittelauswahl und gezielter Supplementierung eine gute Nährstoffversorgung gewährleistet werden kann.
Diese Einschätzung wird von zahlreichen Fachgesellschaften geteilt. Die Academy of Nutrition and Dietetics, die British Dietetic Association sowie die Österreichische Gesellschaft für Ernährung bewerten eine gut geplante vegane Ernährung für Kinder und Jugendliche als geeignet. Auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung betont seit ihrer Aktualisierung 2024, dass eine vegane Ernährung im Kindesalter bei sorgfältiger Planung und Nährstoffergänzung möglich ist und gesundheitliche Vorteile bieten kann.
Neben gesundheitlichen Aspekten gewinnt auch der gesellschaftliche und ökologische Mehrwert an Bedeutung: Pflanzlich ausgerichtete Verpflegung – etwa in Kitas und Schulen – fördert Tierwohl, Klimaschutz und Ernährungsbildung. Kinder lernen früh, wie ihre Ernährungsentscheidungen mit Umwelt, globaler Gerechtigkeit und Verantwortung zusammenhängen – eine wichtige Zukunftskompetenz angesichts der aktuellen ökologischen Herausforderungen.
In Stuttgart gibt es rund 160–170 öffentliche Schulen mit tausenden Schülern – von Grundschulen über Realschulen und Gymnasien bis hin zu Sonderschulen. Doch: Vegane Mahlzeiten sind hier bislang keine Selbstverständlichkeit. Während Städte wie Freiburg oder Tübingen bereits Vorgaben für fleischfreie bis pflanzliche Optionen gemacht haben, fehlt in Stuttgart eine klare Linie.
Wir wollen das ändern!
Falls Sie Schulen kennen, die bereits mit gutem Beispiel voran gehen oder noch Aufklärungsbedarf ist, freuen wir uns über Ihre Nachricht an a.thielert@tierrechte-bw.de.
Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse bestätigen, dass eine gut geplante vegane Ernährung im Kindes- und Jugendalter Wachstum und Entwicklung zuverlässig unterstützen kann. Eine kürzlich veröffentlichte Metastudie zeigt, dass vegan ernährte Kinder im Durchschnitt eine vergleichbare Körpergröße und ein gesundes Körpergewicht aufweisen. Gleichzeitig treten Übergewicht und Adipositas seltener auf als bei Kindern mit mischköstlicher Ernährung. Auch das Risiko für ernährungsmitbedingte Erkrankungen wie Typ-2-Diabetes kann durch eine pflanzenbasierte Ernährung reduziert werden.
Entscheidend ist dabei – wie bei jeder Ernährungsform – eine sorgfältige Planung. Eine ausreichende Energie- und Proteinzufuhr sowie ein ausgewogenes Verhältnis von Omega-3- zu Omega-6-Fettsäuren sind wichtig. Besonderes Augenmerk sollte zudem auf potenziell kritische Nährstoffe wie Eisen, Calcium, Zink, Jod, Vitamin B12, Vitamin D und Folat gelegt werden. Die Studienlage macht deutlich, dass bei bewusster Lebensmittelauswahl und gezielter Supplementierung eine gute Nährstoffversorgung gewährleistet werden kann.
Diese Einschätzung wird von zahlreichen Fachgesellschaften geteilt. Die Academy of Nutrition and Dietetics, die British Dietetic Association sowie die Österreichische Gesellschaft für Ernährung bewerten eine gut geplante vegane Ernährung für Kinder und Jugendliche als geeignet. Auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung betont seit ihrer Aktualisierung 2024, dass eine vegane Ernährung im Kindesalter bei sorgfältiger Planung und Nährstoffergänzung möglich ist und gesundheitliche Vorteile bieten kann.
Neben gesundheitlichen Aspekten gewinnt auch der gesellschaftliche und ökologische Mehrwert an Bedeutung: Pflanzlich ausgerichtete Verpflegung – etwa in Kitas und Schulen – fördert Tierwohl, Klimaschutz und Ernährungsbildung. Kinder lernen früh, wie ihre Ernährungsentscheidungen mit Umwelt, globaler Gerechtigkeit und Verantwortung zusammenhängen – eine wichtige Zukunftskompetenz angesichts der aktuellen ökologischen Herausforderungen.
Aktuelle Entwicklungen rund um vegane Schulverpflegung
Gerichtsurteil zur Schulverpflegung (VGH Baden-Württemberg, 2025)
Ein wichtiger Präzedenzfall stammt aus dem Raum Konstanz: Eltern hatten versucht, per Eilantrag zu erreichen, dass ihrer Tochter an allen Tagen ein Schulessen mit Fleisch oder Fisch zur Verfügung gestellt wird. Bereits das Verwaltungsgericht Freiburg wies den Antrag ab. Der Fall wurde daraufhin vor den Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg (VGH) gebracht. Mit Beschluss vom 23. Juni 2025 bestätigte der VGH die Entscheidung der Vorinstanz und wies die Beschwerden als unzulässig zurück (Az. 9 S 1044/25).
Die Beschwerden der Eltern wurden als unzulässig verworfen, da sie ohne anwaltliche Vertretung eingelegt wurden – vor dem VGH besteht Anwaltszwang. Auch die Beschwerde der Tochter war unzulässig, da sie im erstinstanzlichen Verfahren nicht beteiligt gewesen war. Der Beschluss ist unanfechtbar.
Unabhängig von den formalen Gründen zeigt der Fall jedoch deutlich: Es besteht kein rechtlicher Anspruch auf ein tägliches Fleisch- oder Fischgericht in der Schulverpflegung. Schulen verfügen über Gestaltungsspielräume bei der Ausrichtung ihrer Speisepläne. Aus unserer Sicht eröffnet dies die Möglichkeit, Schulverpflegung stärker an aktuellen ernährungswissenschaftlichen und ökologischen Erkenntnissen auszurichten – etwa durch ein breiteres Angebot pflanzenbasierter Gerichte.
Aktuelle Debatte um Schulverpflegung in Karlsruhe
In Karlsruhe wird derzeit darüber diskutiert, ob wieder mehr Fleisch auf den Speiseplänen von Schulmensen stehen sollte. Hintergrund ist Kritik daran, dass vegetarische und vegane Angebote teilweise zu stark verarbeitet und nicht ausreichend gesund seien.
Aus unserer Sicht greift diese Debatte zu kurz. Internationale Gesundheitsorganisationen und ernährungswissenschaftliche Fachgesellschaften empfehlen eine überwiegend pflanzenbetonte Ernährung. Gleichzeitig weist die Weltgesundheitsorganisation darauf hin, dass insbesondere verarbeitetes Fleisch gesundheitliche Risiken birgt.
Für die Schulverpflegung bedeutet das: Entscheidend ist nicht die Frage „Fleisch oder pflanzlich“, sondern die Qualität der angebotenen Gerichte. Eine ausgewogene, kindgerechte und wissenschaftlich fundierte Speisenplanung kann auch mit einem hohen Anteil pflanzenbasierter Gerichte umgesetzt werden.
Mehr Hintergründe und wissenschaftliche Einordnung finden Sie in diesem ausführlichen Beitrag.
Tierrechte auf den Stuttgarter Straßen
Unser Bus ist zurück! Oder besser gesagt: Er soll wieder zurück auf die Straße. Die auffällige Gestaltung zeigt ein Schwein und einen Hund – mit der Frage:
„Warum streicheln wir das eine – und essen das andere?“ Der Bus fährt durch die Stuttgarter Straßen und macht Tierrechte sichtbar. Aber: Ein Monat kostet uns rund 1.000 € – helfen Sie mit, ihn wieder auf die Straße zu bringen! Sobald wir das Geld für 4 Monate zusammen haben, schicken wir ihn los!
Machen Sie mit, spenden Sie und bringen Sie Tierrechte auf die Straßen – sichtbar für alle!
Die Tiere brauchen Sie!
Gemeinsam mit Ihnen können wir eine vegane Ernährung in die Mitte der Gesellschaft rücken!
Teilen Sie unsere Petition und den Fundraiser für unseren Bus in Ihrem Freundes- und Verwandtenkreis! Wir danken Ihnen im Namen der Tiere!
Und wenn Sie Fragen, Anmerkungen oder Wünsche haben, melden Sie sich gerne bei unserer veganen Ernährungsberaterin Alena: a.thielert@tierrechte-bw.de
