Zur Landtagswahl am 8. März 2026 hat Menschen für Tierrechte Baden-Württemberg e.V. die relevanten Parteien zu zentralen Fragen des Tierschutzes und der Tierrechte befragt. Die Antworten zeigen teils erhebliche Unterschiede in der politischen Bewertung und Priorisierung des Themas.
Abgefragt wurden unter anderem Positionen zu:
dem Verbandsklagerecht für anerkannte Tierschutzorganisationen
der strukturellen Reduktion belastender Tierhaltungssysteme
Tierversuchen und der Förderung tierfreier Methoden
Tiertransporten
Stadttaubenmanagement
Nutzung von Tieren im öffentlichen Raum
Jagd und nicht-tödlichen Alternativen
Wildtierschutz und Lebensraumvernetzung
Reduktion tierischer Produkte und Förderung tierfreier Alternativen
„Tierschutz ist Staatsziel im Grundgesetz. Dennoch zeigen die Antworten der Parteien sehr unterschiedliche Auffassungen darüber, wie dieses Ziel konkret umgesetzt werden soll“, erklärt der Landesverband.
Besonders deutlich werden die Differenzen bei Fragen der strukturellen Tierhaltung, beim Verbandsklagerecht sowie bei der Reduktion tierischer Produkte. Während einige Parteien konkrete politische Maßnahmen befürworten, lehnen andere weitergehende gesetzliche Veränderungen ausdrücklich ab oder setzen primär auf freiwillige Ansätze.
Menschen für Tierrechte Baden-Württemberg hat die Ergebnisse in einer kompakten Wahlampel zusammengefasst und veröffentlicht zugleich die vollständigen Antworten im Wortlaut. Ziel ist es, Transparenz zu schaffen und Wählerinnen und Wählern eine sachliche Orientierung zu ermöglichen.
Die vollständigen Wahlprüsteine: https://tierrechte-bw.de/landtagswahl-2026-in-baden-wuerttemberg-positionen-der-parteien-zu-tierschutz-und-tierrechten/
