Ilshofen/Schwäbisch Hall, 15. März 2025 – Unsere Demonstration vor dem Veterinäramt Schwäbisch Hall war ein voller Erfolg. Von 13:00 bis 14:30 Uhr haben wir gemeinsam mit engagierten Tierrechtsaktivisten ein starkes Zeichen gegen die grausame Praxis der Schnabelkürzung bei Puten gesetzt.
Viele Passanten und Autofahrer zeigten ihre Unterstützung – mit aufmunternden Gesten, Daumen hoch oder interessierten Fragen. Besonders berührt hat uns eine Begegnung mit einer Familie, die selbst Vögel hält und spontan anhielt, um ihr Entsetzen über die Schnabelkürzung zum Ausdruck zu bringen: „Wir können uns nicht vorstellen, wie schmerzhaft und belastend es für Vögel sein muss, ohne ihre sensible und wichtige Schnabelspitze leben zu müssen.“
Auch im persönlichen Austausch zeigte sich, wie wichtig unsere Aufklärungsarbeit ist. Eine ältere Dame, die schon lange kein Fleisch mehr konsumiert, bestärkte uns darin, weiterhin Mitgefühl für Tiere sichtbar zu machen. Zwei junge Mädchen, beide Vegetarierinnen, nahmen Infomaterial mit – sie wollen in ihrer Schule über Tierrechte sprechen. „Wir möchten etwas für die Tiere tun und andere Menschen auf die Missstände aufmerksam machen“, sagte eine von ihnen.
Neben dem direkten Austausch mit den Menschen haben wir zahlreiche Broschüren und Magazine verteilt – über die grausame Realität der Schnabelkürzung und über unsere Arbeit als Verein. Auch das Veterinäramt selbst erhielt ein Exemplar, um sich mit der Thematik aus tierschutzrechtlicher Perspektive auseinanderzusetzen. Schließlich werden dort seit Jahren Ausnahmengenehmigungen für die Brüterei Böcker in Wallhausen erteilt – ein Zustand, den wir nicht länger hinnehmen möchten.
Wir freuen uns sehr über die positive Resonanz, die wir erleben durften. Viele Menschen waren schockiert, weil sie von dieser Tierquälerei bisher nichts wussten – und genau das zeigt, wie wichtig es ist, weiter öffentlich Druck zu machen und Missstände ans Licht zu bringen.
Unsere Forderung bleibt klar: Die Ausnahmegenehmigungen für das Schnabelkürzen bei Puten müssen endlich gestoppt werden – und der Tierschutz muss konsequent durchgesetzt werden.
Auch wennn Sie nicht selbst an unserer Demonstration teilnehmen konnten, können Sie unseren kostspieligen Rechtsstreit für die Putenküken unterstützen.