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Petitionen

Petition: End the Cage Age

In der EU leben mehr Tiere in Käfigen als es Bürger gibt – rund 700 Millionen Tiere sind es laut der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen. Hühner, Schweine, Enten, Gänse, Kaninchen, Kälber, sie alle werden in Massen für den Fleischverzehr gezüchtet und in teilweise winzigen Parzellen gehalten.

Unter dem Titel „End the Cage Age“ haben Tierschützer*innen nun erfolgreich einen weiteren Schritt zur Beendung der Käfighaltung getan, denn die Bürgerinitiative wurde nun offiziell vom Kollegium der Kommissionsmitglieder anerkannt.
Seit dem 11. September kann sie von EU-Bürger unterschrieben werden. Um die Hürde der EU-Kommission zu überwinden sind europaweit mindestens eine Million Unterschriften in einem Zeitraum von zwölf Monaten notwendig. In der Vergangenheit wurde dies beispielsweise bei einer Kampagne gegen Tierversuche erreicht. Die Kommission prüft in diesem Fall, ob sie dem Ersuch der Bürger stattgeben und ein Gesetz auf den Weg bringen möchte.

Zur Unterschriftenaktion und weiteren Informationen >>


Petition: Tierversuche an Rotkehlchen stoppen

An der Universität Oldenburg werden seit mindestens 14 Jahren freilebende Rotkehlchen gefangen gehalten, um sie qualvollen Versuchen auszusetzen.

Helfen Sie bitte den Rotkehlchen und anderen Singvögeln!

Lesen Sie weiter, um welche Versuche es sich handelt und unterschreiben Sie bitte die Petition von Ärzte gegen Tierversuche:

Zur Petition und Hintergrundinfos

 


Petition: Nestlé nimmt den Tod tausender Mäuse für Botox in Kauf

Das Nervengift Botulinumtoxin wird seit Jahrzehnten unter anderem in der kosmetischen Medizin als Anti-Falten-Mittel angewandt. Aufgrund der hohen Giftigkeit muss jede Charge von Produktionseinheiten eines Botulinumtoxin-Medikaments routinemäßig einer Prüfung unterzogen werden. Dies wurde bislang mit einem Tierversuch gemacht: Mindestens 100 Mäusen wird hierfür das Gift in das Abdomen injiziert. Nach drei bis vier Tagen wird der LD50-Wert, also die Dosis, bei der die Hälfte der Tiere stirbt, ermittelt. Das von Bakterien produzierte Toxin lähmt die Atemmuskulatur, die Mäuse ersticken qualvoll.
Seit einiger Zeit gibt es nun auch anerkannte tierversuchsfreie Tests dafür. Während die meisten Botox-Hersteller diese tierversuchsfreien Zelltests bereits größtenteils in der Praxis anwenden, nutzt der Schweizer Konzern Nestlé weiterhin Präparate von Ipsen, für die es bislang keine anerkannten Alternativen gibt.

Mit einer europaweiten Protestwoche vom 25. - 30. Juni forderten Ärzte gegen Tierversuche e.V.  und seine europäischen Partner den Konzern auf, das Botox-Geschäft auszusetzen, bis eine tierversuchsfreie Methode anerkannt ist.

Der Verein hält auf seiner Website einen Musterbrief bereit, den Interessierte an Nestlé schicken können, und unterstützt eine Online-Petition des Partnervereins Schweizer Liga gegen Tierversuche und für die Rechte der Tiere (LSCV).

Weitere Infos:
www.botox-tierversuche.de
Musterbriefe
Online-Petition




Petition: Tierrechte in die Lehrpläne

© Menschen für Tierrechte - Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V.

Der Bundesverband Menschen für Tierrechte startete im Juni 2015 seine Aktion "Tierrechte in die Lehrpläne". Die Petition fordert u.a. die Kultusminister auf, Tierschutz- und Tierrechte zum festen Bestandteil von Lehrplänen, Prüfungen, Unterrichtsmaterialien und der Lehrer-Ausbildung zu machen.

Deutschland hat 2002 als erstes Land in der EU den Tierschutz ins Grundgesetz (Artikel 20a GG) aufgenommen und zum Staatsziel erhoben. Nach Ansicht des Bundesverbandes Menschen für Tierrechte gehört der rechtlich verankerte Schutz der Tiere seitdem zu den Grundwerten unserer Gesellschaft und sei damit ein gesamtgesellschaftlicher Bildungsauftrag. Doch dies habe sich bisher weder in Lehrplänen, Lehrmaterialien noch im praktischen Unterricht niedergeschlagen. In Schulgesetzen und Lehrplänen würden die Tiere – wenn überhaupt – dem Begriff "Natur" oder "Artenschutz" untergeordnet.

Tragen Sie mit Ihrer Stimme dazu bei, dass die Tierschutzerziehung zu einem festen Bestandteil der Lehrpläne, der Lehrer-Ausbildung und der Unterrichtsmaterialien wird. Zur Petition des Bundesverbandes hier.


Petition: Europaweite Videoüberwachung an Schlachthöfen und Dokumentation

Können Sie sich eine OP bei vollem Bewusstsein, ohne Betäubung vorstellen? Ein Albtraum? Aber grausame Realität für Millionen von Schlachttieren in Deutschland und in ganz Europa! Lt. EU-Kommission (Mai 2011) erleben bis zu 75% (!!) der Tiere bei Bewusstsein ein qualvolles Ende, wie sie - meist maschinell - amputiert, aufgeschnitten, verbrüht, in Teile zerlegt und - meist kopfüber an Haken hängend - verbluten, vor unerträglichen Schmerzen laut schreiend.
Die Hauptgründe sind Akkord, ungelernte Arbeiter, erhebliche Mängel bei den Betäubungsgeräten, Kostenersparnis, Gewinnmaximierung, hemmungslose Profitgier! Diese unerträglichen Zustände stellen einen schwerwiegenden Verstoß gegen die deutsche Tierschutz-Schlachtverordnung sowie gegen das Tierschutzgesetz dar.

Eine ständige Video-Überwachung aller tierschutzrelevanten Vorgänge, vor allem die Kontrolle der eigentlichen Tötungshandlung ist unabdingbar sowie die Dokumentation und anschließende Auswertung durch neutrale Amtsveterinäre. Zur Gewährleistung der Handlungsfreiheit der Amtsveterinäre ist die Zuständigkeit unbedingt von der Kreis- auf die Landesebene anzuheben. Und anders als bisher, müssen Verstöße gegen das Gesetz, geahndet werden und spürbare Konsequenzen zur Folge haben.

Konsumenten haben einen Anspruch darauf, zu erfahren, ob das gekaufte Fleisch, womöglich von betäubungslos geschlachteten und somit unnötig gequälten Tieren stammt. Kundenorientiert und empfehlenswert wäre eine freiwillige Kennzeichnung (ein „Tierschutz-Label") von vorbildlichen Schlachtbetrieben mit einer Video-Überwachung der beschriebenen Art und positiven Ergebnissen.

Mit der Unterstützung dieser Petition können Sie dazu beitragen, dass dem angeblichen Sachzwang zu extremer, flächendeckender Grausamkeit der Boden entzogen wird. In Großbritannien verfügten im November 2011 bereits die Hälfte aller Schlachthöfe für Rinder und Schweine über Videosysteme, bei Geflügelschlachthöfen waren es schon 60%. Helfen Sie mit, dass die entsprechende Zahl für Deutschland baldmöglichst 100 % lautet!

Zur Petition hier

 

© Tierrechte Baden-Württemberg