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Musterbriefe für Petitionen

Aktiv werden gegen Stopfleber!

Foie gras („fette Leber“) ist die künstlich verfette Leber männlicher Enten und Gänse und gilt als Delikatesse. Den Vögeln wird mehrmals täglich brutal durch ein Rohr Futter in den Hals gestopft.

Diese grausame Praxis ist in Deutschland und den meisten europäischen Ländern verboten. Aber da der Import nicht unter Strafe steht, wird die tierquälerische „Delikatesse“ nach wie vor auch in Deutschland verkauft.

Helfen Sie, gegen Stopfleber vorzugehen. Schreiben Sie Ladenbesitzer und Restaurants an und fordern Sie sie auf, den Verkauf von Foie gras einzustellen.

Verwenden Sie hierfür gerne unseren Musterbrief.


Musterbrief

Betreff: Bitte streichen sie Stopfleber aus Ihrem Sortiment / von der Speisekarte

Sehr geehrte/r Frau/Herr ….
ich schreibe Ihnen heute, um Sie nachdrücklich darum zu bitten, den Verkauf von Stopfleber in Ihrem Restaurant/Ihrem Geschäft einzustellen. Foie gras ist keine Delikatesse, sondern die kranke, da verfettete Leber, eines gequälten Vogels.

Monatelang sitzen Tausende von Enten und Gänsen bewegungslos in Einzelkäfigen und können weder aufstehen, sich umdrehen oder auch nur die Flügel ausstrecken. Über 10-12 Wochen lang werden sie mehrmals täglich zwangsgefüttert: hierbei wird ihnen über ein Rohr Mais in den Rachen gepumpt, so lange bis ihre Leber auf das mehrfache ihrer normalen Größe angeschwollen ist. Die Folgen sind Atemnot, innere Blutungen, Knochenbrüche. Viele Vögel sterben, bevor sie geschlachtet werden.

Daher wurde diese grausame Praxis in Deutschland, der Schweiz und zahlreichen anderen Ländern bereits verboten.

Alle weiblichen Küken werden direkt nach dem Schlüpfen am Fließband aussortiert und zu Millionen im Schredder zermust, da nur die Leber der Erpel verkauft werden darf.

Immer mehr Gäste meiden Restaurants, die solch grausame Produkte verkaufen.

Ich freue mich auf Ihre Antwort.

Mit freundlichen Grüßen,
xxx


Mitmachaktion: Gegen Pelz

Diesen Winter sind Pelzaccessoires wieder überall präsent – als Besatz auf Jacken oder auch als Bommeln an Mützen und Handschuhen. Was viele Käufer nicht wissen: Ein guter Kunstpelz ist teurer als echter Pelz. Hunde, Katzen, Kaninchen und andere Tiere werden hierfür unter grausamsten Bedingungen gehalten und getötet. Lernen Sie hier, wie Sie Echtpelz von Kunstpelz unterscheiden können.

Werden Sie aktiv und teilen Sie den Geschäften in Ihrer Stadt mit, was Sie von dem „Mode-Trend“ halten. Einen Musterbrief finden Sie hier. 

Mehr Informationen zu Pelztieren finden Sie hier.

Musterbrief

Betreff: Bitte stoppen Sie den Verkauf von Echtpelz!

Sehr geehrte Frau/sehr geehrter Herr,

Bitte stoppen Sie den Verkauf von Pelzen und Pelzaccessoires in Ihrem Geschäft.

Für die Pelzindustrie werden jedes Jahr geschätzt 100 Millionen Füchse, Nerze, Kaninchen, Marderhunde und andere Tiere in enge Käfige gesperrt und nach wenigen Monaten getötet. Sie werden vergiftet, vergast, durch Genickbruch oder Analstromschlag umgebracht.

Diese Praxis ist grausam und muss beendet werden!

Bitte prüfen Sie auch die Kleidungsstücke in Ihrem Geschäft, die einen Pelzbesatz haben, der als Kunstpelz deklariert ist. Häufig ist die Kennzeichnung falsch. Senden Sie falsch deklarierte Kleidungsstücke bitte zurück an die Produzenten und setzen Sie damit ein Zeichen gegen die Verbräuchertäuschung.

Ich danke Ihnen im Voraus für Ihr Engagement – auch im Namen der Tiere.

Mit freundlichen Grüßen,

 

© Tierrechte Baden-Württemberg