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Jägerlatein in Rottenburg – Traumtänzerei der Bürgerinitiative für den Erhalt des Schlachthofes Rottenburg

2024-07-16 12:35

Regierungspräsidium bestätigt Einleitung der Überprüfung des Schlachthofes, auch seiner Biozertifizierung.

Die Traumtänzerei der Bürgerinitiative zum Erhalt des nur als Augiasstall zu bezeichnenden Schlachthofes Rottenburg erstaunt: Crowdfunding für ein Beteiligungsmodell an der neuen Schlachthof Rottenburg GmbH, keine Ertragszuwächse der sich Beteiligenden, als Ausgleich ein rabbatierter Einkauf tierquälerisch geschlachteter Tierprodukte – wie weltfremd kann man eigentlich sein?

Offensichtlich sind die Finanzierungsdimensionen, die 2020 im Auftrag der Stadt Rottenburg vorgelegt wurden, in Vergessenheit geraten,ebenso die dortigen Feststellungen über die erheblichen Mängel im Schlachthof auch im Bereich Tierschutz. Allein um diesen Augiasstall wieder flott zu kriegen, wären Investitionen in Höhe von 6,5 Millionen Euro vonnöten, Stand: 2020. Es dürfte unstreitig sein,dass diese Summe 2024/2025 keinesfalls ausreichen wird, sie dürfte um gut und gerne 20-30 Prozent aktuell höher zu veranschlagen sein.

Das Regierungspräsidium Karlsruhe (RP) hat auf Antrag der Tierrechtsorganisation‚ Menschen für Tierrechte BW (MfT BW) eine offizielle Prüfung des Schlachthofes eingeleitet, auch zur Bio-Zertifizierung, das RP hat dies offiziell gegenüber MfT BW bestätigt und das Aktenzeichen des Verfahrens mitgeteilt: RPK33-8224-4867/2/1. Das Tagblatt berichtete am 2.5.2024 über den Vorgang. Es darf erwartet werden, dass auch hier zusätzlich nicht unerhebliche Risiken auch finanzieller Art schlummern. Für MfT BW bedeutet dieser aktuelle, an Dilettantismus kaum zu überbietende Vorstoß der BI nur eines: Die Schlachthofbefürworter wissen nicht weiter, haben kein Konzept, stochern im Leeren, was angesichts dieses Konfliktpotentials um den Schlachthof nicht verwunderlich ist. Julia Thielert, Expertin bei MfT BW: „Wann werden sich die behördlich und politisch Verantwortlichen endlich dazu durchringen, endlich Klartext zu reden und das „neue“ Schlachthofprojekt zu begraben?“

 

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© Tierrechte Baden-Württemberg

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